Katzensprache – Sprechen Sie Miau!

Katzensprache ist komplex!

Die Katzensprache ist sehr komplex und für uns Menschen teilweise schwer nachvollziehbar. Dank moderner Technik können Sie heute jedoch versuchen, die Katzensprache durch eine Smartphone*-App zu imitieren. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen an das Gehör von Katzen und Menschen kann es allerdings schnell zu Kommunikationsstörungen kommen.

Während Menschen Frequenzen von etwa 16 Hz bis 20.000 Hz (20 kHz) wahrnehmen, liegt der Hörbereich von Katzen bei etwa 45 Hz bis zu beachtlichen 65.000 Hz (65 kHz). Katzen verfügen somit über einen mehr als doppelt so hohen Frequenzumfang wie wir Menschen. Es ist kaum vorstellbar, welch eine enorme Datenflut allein über das Gehör auf eine Katze einströmt.

Dies erklärt womöglich auch, weshalb Katzen für uns Menschen manchmal ein scheinbar unvorhersehbares oder nicht nachvollziehbares Verhalten zeigen.


Katzensprache-Android-Apps

Sprechen Sie zur Abwechslung mal wie eine Katze – sprechen Sie „Miau“! Für Android-Smartphones und das iPhone gibt es mittlerweile zahlreiche Apps mit Katzentönen. Die App „Cat Sounds“ verrichtet ihre Arbeit auf Android-Geräten sehr gut. Da jedoch auch aggressive Töne enthalten sind, sollten Sie vorsichtig wählen, welchen Button Sie drücken.

Um gemütliches Schmusen einzuleiten, empfehlen wir Sounds wie: „Good cat, Funny cat, Loving cat, Happy cat, Cat bored“ oder „Hungry cat“. Diese Klänge eignen sich hervorragend dazu, die Samtpfote an kalten Wintertagen als „Wärmekatze“ unter die Bettdecke zu locken.

Der Sound „Meow cat“ macht Katzen meist neugierig und eignet sich ideal, um eine Spielrunde zu beginnen.

Mehr Katzen-Sound-Apps für Android


iPhone-Katzen-Apps

Auch iPhone-Besitzer kommen nicht zu kurz. Es gibt verschiedene interessante Anwendungen, um die Kommunikation mit dem Stubentiger zu testen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Hintergrundwissen & Einheiten

  • Hz = Hertz (Maßeinheit für die Frequenz)
  • kHz = 1000 Hz = 1 Kilohertz

Quellen:

[1] Physiologie der Haustiere, Wolfgang von Engelhardt, 1. Auflage 2000 (Sinnesphysiologie, S. 84).
[2] Arbeitsschutz von A-Z 2013, Thomas Pfeiffer, Verlag Haufe-Lexware (Was ist Schall?, S. 483).

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